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sequel15/15
Ein Projekt des Kunstsalons
Fürth
Sequel 15/15 war die letzte in der Reihe von 15 Aufführungen
im Rahmen der sequel 15 des Kunstsalon Fürth. Das
Konzept sah vor, dass an jedem Wochenende zwischen 8.7.
und 7.8.2011 interdisziplinäre Performances bzw.
künstlerische Inszenierungen im 2.OG der Centralgarage
Fürth entstehen und gezeigt werden sollten, die
sich jeweils auf die Aufführung des Vortages beziehen
sollten - ohne diese im Vorfeld zu kennen. Somit betrug
der Zeitraum für Idee, Entwicklung und Proben max.
23 Stunden.
Jeweils ein Künstler der teilnehmenden Kunstsalonmitglieder
hatte für einen Abend die Intendanz und suchte
sich für sein Sequel Mitwirkende aus den Reihen
des Salons. Die Aufführungen wurden filmisch dokumentiert
und waren während der Ausstellungsdauer für
die Besucher einzusehen.
Sequel 15/15 spielt mit zwei widersprüchlichen
Deutungen aller vorangegangenen "Sequels".
Behauptung Eins erklärt das gesamte Projekt aus
dem Seriengedanken heraus und führt dafür
als Serien - Vorlagen an die 10 verschiedene Serien
von "Straßen von San Francisco" bis
"Waltons" oder "Spongebob Schwammkopf"
an. Für diese Deutungsebene ist eine Expertin (Christine
Maass) aus der Vorabendserienforschung anwesend. Behauptung
Zwei - vertreten vom "Moderator S. Wekerle"
- sieht in allen vorangegangenen sequels ein klassisches
filmisches Epos: "Spiel mir das Lied vom Tod".
Die Inszenierung wurde zwischen 12:00 und 16:30 Uhr
am 7.8.2011 erarbeitet.
Mehr über den Kunstsalon Fürth: www.ein-laden-in-fuerth.de
Die letzte Performance in der Reihe sequel 15
mit
Peter Fulda (Musik)
Kathrin Münten (Kontrabass)
Christoph Müller (Posaune)
Ralph Bauer (Posaune)
Christine Maass (Schauspiel)
Sigi Wekerle (Schauspiel)
Eleanora Allerdings (Performance)
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Kleines Gepäck
Wie ein ewig langer Bahnsteig
zieht sich ein Tanzteppich an einer desolaten Innenwand
entlang, und mündet in Barbara Engelhards Installation
"ich packe in meinen Koffer", die bereits
im Schaufenster des ehemaligen Modehauses Fiedler in
der Rudolf Breitscheid Strasse in Fürth wucherte.
Eine kleine, etwas abstruse Reise mit (möglichst)
wenig Gepäck wurde auf dieser Bühne ausgetragen,
von vier sehr unterschiedlichen Reisenden mit sehr unterschiedlichem
Gepäck. Interdisziplinär, improvisiert aber
strukturiert, eine Ikaetasche voll der allernotwendigsten
Dinge für verschiedenste Reiseziele, ein Igluzelt
sowie Kurt Cobains "come as you are" leiten
durch das Abenteuer.
was ist
wichtig? was essentiell? Wasserflaschen, Papier, Schreibsachen,
Bücher, Laptop, usb stick ... Nimmst Du mich mit
oder nehm ich Dich mit oder lass ich Dich stehen?
Eine
nicht immer leichte Reise durch die Disziplinen haben
wir unternommen:
Irene von Fritsch (Cello)
Michael Ammann (Ganzkörpser und Phonetics)
Dorothea Weiss (Tanz, Stimme)
Eleanora Allerdings (Konzept, Tanz)
Gefördert wurde das
Projekt im Rahmen des Eisenbahnjubiläums vom Kunstsalon
Fürth e.V. sowie vom Bayerischen Landesverband
für zeitgenössischen Tanz
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Noras stochastischer
Flipper
- ein interdisziplinäres
Performance- Spiel
Der "stochastische Flipper"
ist ein Performance-Spiel für Spieler, Zuschauer
und Räume.
Eine beliebige Anzahl von Darstellern, Musikern, bildenden
Künstlern setzt in einer Art "Kartenspiel"
ausgelegte Spielanweisungen direkt in Aufführungen
um. Diese Aufführungen/Spiele können 5-25
Minuten dauern, und setzen sich aus Elementen zusammen,
die teilweise bereits gestaltet sind und teilweise Improvisationsaufträge
darstellen. Die Karten werden von Zuschauern gewählt
und in eine Reihenfolge gebracht, direkt anschliessend
setzen die SpielerInnen (=Flipperkugeln) das direkt
um. Im Laufe mehrerer Spiele entwickelt sich ein Verständnis
für die Prinzipien der Karten und die Zuschauer
gestalten das Geschehen bewußt mit, schicken bestimmte
"Flipperkugeln" miteinander ins Rennen, bestimmen
Soli für andere, sowie Überlagerungen und
Tutti-Aktionen.
Die Aufführungen im Laden wurden von jeweils unterschiedlichen
Gruppierungen von KünstlerInnen gespielt, mit 4-7-
SpielerInnen, ein Großteil der Karten wurde jeweils
pro Aufführung neu gestaltet und wir haben zwischen
drei und sechs Spielen gespielt.
Stochastisch
Ereignisse in einer teilweise zufälligen Weise
zu verteilen, wobei einige von ihnen ein bevorzugtes
Ergebnis erzielen können. Wenn eine Abfolge von
Ereignissen eine Zufallskomponente mit einem selektiven
Prozess verbindet, so dass nur gewisse Ergebnisse des
Zufälligen durchhalten können, dann soll diese
Abfolge stochastisch heissen.
Ein
Flipperautomat (oder
meist kurz nur Flipper) ist ein Unterhaltungsgerät
ohne Geldgewinnmöglichkeit. Ziel des Spiels ist
es, eine Metallkugel mit Hilfe von durch den Spieler
steuerbaren Hebeln auf einem abschüssigen Spielfeld
möglichst lange im Spiel zu halten und sie dabei
gegen bestimmte Ziele zu schießen, wofür
man Punkte erhält oder andere "Spiele-Features",
wie zum Beispiel Extrakugeln und Freispiele, auslöst.
Ein Spiel dauert in der Regel so lange, bis eine vorgegebene
Anzahl von Kugeln das Spielfeld verlassen hat.
Ein Spiel im Sinne
der Spieltheorie ist eine Entscheidungssituation mit
mehreren Beteiligten, die einander mit ihren Entscheidungen
gegenseitig beeinflussen.
Konzept: Eleanora Allerdings
Performance: Dorothea Weiss (Tanz), Rosalin Hertrich
(Performance), Irene von Fritsch (Cello),
Kathrin Münten (Kontrabass), Ralf Bauer (Posaune)
, Christoph Müller ( Posaune), Nils Pommer (Flügel,
Akkordeon), Sigi Wekerle (Schauspiel), Michael Amman
(Phonetics), Yara Linss (Gesang),
Sascha Banck (Bild), Johanna Klose (Bild)
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daughter
on the mountain top
Der "Black Mountain"
in Wales ist eine Gebirgsformation, die an Steinwüsten
erinnert, an Grasland und Steppe, karg aber grün,
mit dramatischen Wetterumschwüngen und unglaublichem
Himmel. Die "Shakeholes" sind durch Erosion
entstandene runde Löcher im Boden, manche so gross,
dass ein Schaf hineinfällt und darin verhungert,
manche so gross, dass man aussenherum rennen kann und
sich hineinkugeln kann und wo gut 30 Personen Platz
fänden.
Zwei Tänzerinnen finden ihre Wege zwischen den
Steinen, die aussehen, als ob der Berg zahnt. Sie lassen
sich umwerfen vom Wind und vom Regen auf dem Bergkamm,
sie spielen heidnische Opferrituale auf Steinaltären,
brauen Fels-Tee, klettern barfuss, legen ihre Wangen
und Ohren an Steine, an Gras, blicken den Schafen in
die ernsten Gesichter, und richten sich immer wieder
aus: nach Osten, Westen, Süden und Norden.
Suchen ihre Körper durchlässig zu machen für
den Ort, suchen nach Echos in Bewegungen und nach Wegen,
ihre Erfahrungen festzuhalten und zu transportieren.
"daughter on the mountain top" wurde als Improvisation
in einem alten, wohlausgestatteten Theater in Ammanford
gezeigt.
Konzept: Jessica Lerner
Performance und Tanz: Eleanora Allerdings, Jessica Lerner
Film/Dokumentation: Tanya Syed
Dauer: ca. 50 Minuten
www.shakeholes.org.uk
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am ufer
Das Licht
zur Dämmerstunde und das Wasser bei Anbruch der
Dunkelheit inspirieren eine "on site" Performance
auf dem Gelände des ehemaligen Flußbades
am Ufer der Rednitz in Fürth.
auf den Treppenstufen des Werkstattgebäudes, zwei
Frauen, in eigene Welten versunken
Schwimmstunde für alle Anwesenden, Handtücher
sind ausgeteilt, die Zuschauer folgen den Performerinnen
zum Ufer
Panoramablick auf
das gegenüberliegende Ufer, hell angestrahlt, der
Fluß dazwischen dunkel
Eine Ratte läuft die Ufermauer entlang
Das Geräusch von Wasser auf Wasser
Mit Kannen holen wir Flußwasser herauf. Giessen
und schütten und werfen das Wasser umher.
Jessica tanzt mit der Giesskanne als wäre es ein
inneres Organ, nach außen gekehrt.
Eleanora schaut unverwandt durch hohes Ufergras, das
sich rautenförmig öffnen lässt
Beide lauschen: aufeinander, auf die hereinbrechende
Nacht, auf die Posaune, die weithin klingt
Treffen - kleine Erinnerungen an die Arbeit am Tage
tauchen auf, Kontakt, Blicke
im Wäldchen,
kleines Erlengestrüpp mit winziger Lichtung, Holzstümpfe
stehen im Kreis,
Ralf spielt Xylophon, was sonst.
Tiere im grünen Haarkleid erkunden das Gestrüpp:
blind, schnuppernd: Holz, Äste, Sägespäne.
Zwei alte Holzleitern an der Wand des Werkstattgebäudes
- steigt jemand hinauf?
Es gibt Moos und Äste-Tee aus winzigen Porzellantässchen
für die Künstler und
Feuer für alle
Konzept: Eleanora Allerdings
Performance und Tanz: Eleanora Allerdings, Jessica Lerner
Musik: Ralf Bauer (Posaune, Xylophon, Tuba, Muschelhorn)
Dauer: ca. 50 Minuten
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schattenreich
eine Hommage
an Yasunari Kawabata
Dem virtuosen Wahrnehmungskünstler Yasunari Kawabata,
1968 ausgezeichnet mit dem Literaturnobelpreis, ist
dieses Projekt gewidmet. Kawabata dringt mit seinem
Schreiben mit Hilfe
simpler Bilder in eine Sphäre über-sensibler
Wahrnehmung vor. Die Geschehnisse in dieser "Welt"
sind der Sprache nicht mehr zugänglich, wohl aber
den Empfindungen, die das Zusammenspiel sprachlich vermittelter
Bilder entstehen lassen.
"schattenreich" ist der Versuch, dieses Wechselspiel
der Bilder mit den Mitteln der Musik
und der Darstellung zu evozieren.
Komposition und Flügel: Peter Fulda
Schauspiel und Tanz: Eleanora Allerdings
Regie: Grazyna Przybylska-Angermann
Bühnenbild: Regina Pemsl
Dauer: 70 Minuten
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Eisblumen
5
Tanz- und Bildermärchen für Kinder und Erwachsene
ab 8 Jahren.
Väterchen Frost und Die Zauberin Winter,
Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern
und zwei Rätselmärchen -
ein Schneesturm ist durch die Märchen gefahren,
hat sie durchgewirbelt und läßt sie wieder
als feinen Pulverschnee auf die Bühne rieseln ...
Erzählt,
vertanzt und in Girlanden vom Himmel schwebend,
malen sie Eisblumen in den Bühnenraum
und verzaubern Gute und Böse, Alte und Junge.
Nur leider erfrieren selbst im Märchen nicht nur
die Bösen,
denn all das ist einer Geburtstagstorte entsprungen,
die einst
ein fünfjähriges Mädchen im tiefsten
Rußland geschenkt bekommen hat.
Und außerdem gibt es noch: Verstoßung, Bewährung,
Verwirrung, Geschenke, Hochzeit und - natürlich
- Tod.
Alles
kreist, wiederholt sich, variiert ... bis zuletzt alles
mitsamt
dem ganzen Karussell in den Nachthimmel entschwindet
Cie. DER BILDERBERG
Inszenierung und Choreografie: Eleanora Allerdings
Bühnenbild: Regina Pemsl
Musik: Steve Reich, Peter Fulda
Akkordeon: Viktor Schmidt
Tanz/Schauspiel: Eleanora Allerdings,
Björn Ballbach, Iris de Boor, Eva Epple,
Sarah Mössner, Susanne Mössner,
Dauer: 50 Minuten
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Animal
"animal" ist ein Fabelwesen,
eine Art weiblicher Zentaur. Ein Tier, das viele Tiere
enthält, das die Tänzerin enthält, und sich mit unspektakulärer
Präsenz bewegt oder das revier mit weithin sichtbarem
Auftreten behauptet.
Gestaltung, Choreografie und Tanz: Eleanora Allerdings
Endregie: Ursula Ritter-Gratvol
Musik: Jean Marc Zelwer; Madonna
Text: Gregory Bateson, Geist und Natur
Dauer: 15 Minuten
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Miss Schuberts
Welt
Miss Schubert lebt in
einer Wahnwelt. Sie kann in ihrer Wohnung nur einige
geheime Wege benutzen und bewegt sich nur mittels stark
ritualisiertee Bewegungen, die einem verborgenen Code
folgen.
Hinter diesen Code zu kommen, mit Frau Schubert zu kommunizieren
und sie letztendlich aus ihrer Wahnwelt zu befreien
ist jetzt Aufgabe des Publikums...
Konzept und Spiel: Eleanora Allerdings
Psychiater: irgendein Schauspieler vor Ort
Musik: Art Of Noise
Dauer: ca. 25 minutes
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Dance
and Fight !
tanzen und kämpfen - in absichtlich
verschlungenen Linien verbindet Eleanora Allerdings
diese scheinbar gegensätzlichen Dinge und verquickt
Erzählungen über Gewalt mit freude-sprühenden Tänzen.
Dabei bedient sie sich der unterschiedlichsten Gegenstände
- vom chinesischen Porzellantässchen bis zur scharf
geschliffenen Axt - und selbst die zarten Stoffblumen
auf ihren elegant hohen Stielen werden wahlweise als
Waffe oder Tanzpartner eingesetzt. Eine witzig-ironische
Performance mit Tiefgang, für Herz und Hirn.
"Sobald man mit dem Gegner auf Schwertnähe ist und
noch ehe dieser sich's versieht, hebt man, ohne zu zucken,
ohne sich zu erregen, die Klinge und schlägt ihn blitzschnell
mit einem gerade geführten Hieb nieder. "
Tanz, Text (englisch) und Kampf: Eleanora Allerdings
Musik: Louis Sclavis
Dauer: 25 Minuten
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Heartfelt
entstand aus der Neugier auf
Rhythmus - wie ich aus der formalen Verbindung von Schritten,
Sprüngen und Drehungen im Raum einen Tanz schaffen kann,
der seine Musik in sich trägt.
Die ganze Choreografie ist so aufgebaut, dass sie "schwingt",
manchmal hörbar, manchmal sichtbar - und überraschenderweise
verbindet sich das immer stärker, so dass schliesslich
der Eindruck entsteht, Musik zu "sehen".
Choreografie & Tanz: Eleanora Allerdings
Dauer: 11 min
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Greetings (from
Russia)
greetings
(from Russia) benutzt die Technik russischer "Schwebetänze",
die ausschliesslich auf den Fuss-ballen getanzt werden.
Weil die Füsse unter einem langen Rock verborgen sind,
entsteht der Eindruck, dass die Tänzerin den Boden nicht
berührt. Das Puppenhafte dieser Form wird von einem
Kostüm unterstrichen, das mit Strohzöpfen, Maske und
riesigem Kleid die Tänzerin vollkommen verbirgt und
sie gewissermassen zur Figurine werden lässt.
Wie ein bewegliches Möbelstück rollt sie über die Bühne
und zaubert vor den Augen der Zuschauer eine kleine
Puppe hervor, eine wundersame Verdopplung ihrer selbst,
die ihr als Tanzpartnerin und alter ego dient...
Choreografie & Tanz: E. Allerdings
Musik: Peter Fulda
Kostüm: Berit Mohr, E. Allerdings
Dauer: 15 min
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Kleine Welten
"kleine welten"
sind eine Parallelproduktion des Komponisten-Pianisten
Peter Fulda und der Choreografin-Tänzerin Eleanora Allerdings.
Das verbindene Thema sind "kleine Formen". Die Choreografie
beschränkt sich räumlich auf einen kreisrunden Teppich
von 2m Durchmesser Zeitlich sucht sie die jeweils prägnanteste
Form für jedes einzelne Choreografie-Teilchen zu finden,
so dass sich in der jetzigen Fassung Stücke zwischen
20 Sekunden und 3 Minuten Länge finden. Die Choreografien
umfassen u.a. "abstrakte" Bewegungen, Drama und Emotion,
eine szenisch eingebettete Gedichtrezitation und die
räumliche Darstellung einer Spalttablette. Jedes Stück
trägt seinen eigenen Titel, der immer laut angekündigt
wird. Die Musiker benutzen für ihre Kompositionen eine
zehngliedrige Formel, die als Baustein für eine unbegrenzte
Anzahl von Stücken dient." kleine welten"
ist eine expansive Form. Es dient als offene Klammer,
die - wie eine Enzyklopedie - alles umfassen kann, was
bis zum Zeitpunkt der Aufführung erforscht und bezeichnet
wurde
Choreografie und Tanz: Eleanora Allerdings
Komposition: E.Allerdings, P.Fulda
Piano: Peter Fulda
Gitarren: Dirk Mündelein
Dauer: 25 Minuten - unendlich
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Jagen
I (hunting)
Eine Tanz-Theater-Musik
Collage rund um Jagdgebräuche, Wildrezepte, Archetypen,
Totsignale und Beute/Jäger Mythen. Mit Texten von Marlen
Haushofer, Tschingis Aitmatov, Hugo Ball, Knaurs Jagdlexikon,
Musik von Cole Porter u.a. .
Eingeflochten in diesen Comedy-Stil sind abstraktere
Teile über Tierhaftigkeit, leben, sterben und kämpfen,
und Teile aus dem Solo "animal".
Konzept, Regie & Tanz: Eleanora Allerdings
Schauspiel & Gesang: Lea Schmocker
Blasinstrumente: Ralf Bauer
Lichtdesign: Britta Mayer
Dauer: 50 Minuten
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Übersicht
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Jagen II
(hunting II)
Als Fortführung von >jagen 1<
wurde >jagen 2< als einmaliges Ereignis konzipiert und
am 24. November 2001 aufgeführt. Beteiligt waren Gaeste
aus Köln, Berlin und Ulm, ein Geschichtenerzähler, zwei
Bühnenbildner und zwei Musiker.
Die Proben dauerten zweieinhalb Tage nonstop, der erste
komplette Durchlauf war gleichzeitig die öffentliche
Aufführung.
Eine Mischung aus choreografierten Teilen und Improvisationsvorgaben
bildete das Gerüst des Stückes, ausserdem gab es eine
Diashow mit Jägersitzen, ein gemeinsam mit dem Publikum
gesungenes Lied ("ich jag' den Hirsch im wilden Forst"),
einen aufsehenerregenden Kostümwechsel aller TänzerInnen
und ein wunderschönes Solo von Eduard Pitkowski.
Künstlerische Leitung, Choreografie, Dias: Eleanora
Allerdings
Tanz: Eleanora Allerdings, Ursula Ritter-Gratvol, Eduard
Pitkowski, Sigrid Westenfelder
Musik: Ralf Bauer, Iris de Boor
Erzählung: Martin Ellrodt
Ausstattung und Bühne: Roswitha Weigand, Thomas Kellner
Abendtechnik: Iris de Boor
Choreografie& Tanz von "Verlorene Beute?": Eduard Pitkowski
Details
Übersicht
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